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Folgen einer chronischen Übersäuerung
Langfristig bestehende Änderungen des Säure-Basen-Gleichgewichts können früher oder später Auswirkungen auf verschiedene Körperfunktionen haben. Entsprechend unterschiedlich sind die Anzeichen, die auf eine chronische Übersäuerung hindeuten. Da die chronische Übersäuerung jedoch ohne spezifische Symptome verläuft, bleibt sie oft über Jahre unentdeckt.

 

Langfristige Anzeichen einer Übersäuerung
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Verringerte Leistungsfähigkeit
  • Erhöhte Stressempfindlichkeit
  • Nervosität
  • Nachlassende Konzentration
  • Verminderte Widerstandskraft
  • Muskel- und Gelenkbeschwerden
  • Veränderungen der Haut, Haare und Nägel

 

Einfluss auf die Knochen

Ein Überschuss an belastender Säure kann langfristig auch die Festigkeit der Knochen beeinflussen.
Daher sollte man bereits in jungen Jahren darauf achten, durch eine ausgewogene Ernährung mit einem hohen Anteil an basisch wirksamen Obst und Gemüse die Knochengesundheit frühzeitig zu stärken. Untersuchungen haben gezeigt, dass beispielsweise in Ländern mit hohem Obst- und Gemüseverzehr und niedrigem Verzehr von tierischem Eiweiß die Knochenfestigkeit im Alter deutlich höher ist.

Einfluss auf das Bindegewebe

Ein Säureüberschuss kann sich auf die Elastizität des Bindegewebes auswirken. Auch der Bewegungsapparat mit Gelenken und Muskeln besteht aus verschiedenen Bindegewebstypen, für deren Funktion der Säure-Basen-Haushalt von großer Bedeutung ist. Gerade bei rheumatischen Gelenksbeschwerden werden Säuren gebildet. Fehlen bei betroffenen Personen ausreichend basenbildende Lebensmittel, steigt die Säurelast und damit auch die Beschwerden an. Eine ausreichende Basenzufuhr kann einer chronischen Übersäuerung entgegenwirken und trägt so zur Entlastung des Bindegewebes bei, was sich auch positiv auf die Gelenke auswirken kann.